Mundhygiene bei pflegebedürftigen Menschen

Gute Zahnpflege ist ein Stück Lebensqualität

Wenn Menschen pflegebedürftig werden, gerät die Zahnpflege offensichtlich häufig aus dem alltäglichen Prioritätenblickfeld. Doch Mundgesundheit, das wissen wir, bedeutet auch ein Stück Lebensqualität und nicht zuletzt ein Stück Gesundheit. Um diese zu erhalten, benötigen pflegebedürftige Menschen und Menschen mit besonderen Handicaps Unterstützung. Diese kann von professionellem Pflegepersonal, von pflegenden Angehörigen oder aber, wie in unserem Fall von letztem Wochenende, von Logopäden erfolgen.

Insbesondere die Logopädinnen machten uns darauf aufmerksam, welch große Rolle gesund Zähne im Alter spielen. Dabei geht es weitestgehend keineswegs mehr nur um kosmetische Gesichtspunkte, als vielmehr um all die Dinge, die für junge, gesunde Menschen selbstverständlich erscheinen. Zum Beispiel können ältere Menschen nur mit gesunden Zähnen oder gepflegtem Zahnersatz problemlos essen, schmerzfrei kauen oder sich verständlich artikulieren.

Hinzu kommt, wie viele von uns bereits wissen, dass Erkrankungen wie Karies oder Parodontitis nicht nur den Mund betreffen, sondern auch negative Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit haben. Herz-Kreislauf Erkrankungen, Schlaganfälle oder Lungenerkrankungen sind nur ein paar Beispiele.

Das ist dann möglich, wenn Bakterien aus der Mundhöhle in den Kreislauf gelangen. Die Logopädinnen sahen hier besonders die Gefahr im Fokus, dass im Falle einer Speichelaspiration in Verbindung mit einer schlechten Mundgesundheit die Gefahr der Lungenentzündungen im Alter in unmittelbarem Zusammenhang mit einer ebenfalls im Alter sehr hohen Zahl von Sterbefällen eben an Lungenentzündung stehen könnte. Ein interessanter Gedanke, wie ich finde.

Ausserdem sind nicht nur Menschen mit Behinderung häufig motorisch eingeschränkt, sondern auch Senioren. Hier macht sich die Einschränkung insbesondere in der Sehkraft und in der Feinmotorik bemerkbar. Aber auch Medikamente gegen Diabetes, Bluthochdruck, Rheuma, Demenz o.ä. können sich negativ auf die Mundgesundheit auswirken, da sie zu einem verminderten Speichelfluss führen können, wodurch dann schon wieder das Kariesrisiko steigt UND SO WEITER…!

Ganz besonders bedenklich fand ich persönlich die Argumentation, dass man offensichtlich häufig anzutreffen scheint, wie Pflegepersonal und vor allem pflegende Angehörige mit der Mundpflege ÜBERFORDERT sind.

In gewissem Maße ist das, denke ich, ein Stück weit nachvollziehbar. Stellt euch vor, Ihr sollt jemandem, der partout nicht zu einer Kieferöffnung zu bewegen ist, den Mund reinigen? Da haben selbst Profis wie Logopäden nicht selten ein Problem.

Doch Resignation ist meines Erachtens hier der völlig falsche Ansatz. Emmi®-dent reinigt bewegungslos in kleinsten Zwischenräumen und durch kleinste Zwischenräume. Das heisst, die Chance ist sehr hoch, dass auch bei einem Ansetzen der Emmi®-dent im labialen oder buccalen Bereich, eine, den Bedingungen entsprechend sehr gute Mundhygiene durchgeführt werden kann.

Über Sascha Ott

Über den Autor: Sascha beschäftigt sich seit 2004 mit dem Thema Gesundheit und Ernährung. Als er im Jahr 2012 die Firma EMAG und die Ultraschall-Zahnbürste genauer kennen gelernt hat, war er von der Wirkung der Ultraschall-Zahnbürste so überzeugt, dass er dieses Innovative Produkt unbedingt auch anderen Menschen vorstellen musste. Sascha beantwortet gerne alle Fragen zu den Produkten und gibt auch Auskunft über die Einkommensmöglichkeiten mit Emmi-Ultrasonic.

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